Kalkan - verschlafenes Dorf an der Küste Lykiens
Kalkan ist die "abgespeckte" Variante von Kaş. Das kleine Hafenstädtchen ähnelt auf dem ersten Blick sehr stark dem großen Bruder. Bei genauerer Betrachtung fallen jedoch einige kleinere oder größere Unterschiede ins Auge. So ist Kalkan z.B. deutlich teurer als Kaş, man hat sich auf die zahlreichen Luxusjachten, die Kalkan ansteuern ensprechend eingestellt. Wohl will man auch "ein gewisses Klientell" von Kalkan fernhalten. Wie auch in Kaş werden sie nach großen Betonbunkern vergeblich suchen. Wer direkt am Hafen dinierern will, sollte sich (sofern Geld eine Rolle spielt) unbedingt vorher nach den Preisen erkundigen um unliebsame Überrachungen zu vermeiden. Echter, fairer und vor allem günstiger geht es hingegen in den zahlreichen verwinkelten Gässlein in Kalkan zu. Essen und Service leiden darunter nicht.
Wir empfehlen einen Ausflug mit dem Boot nach Kalkan. Bei einer solchen Tour ist das Mittagessen meist im Preis inbegriffen, so dass man sich über die Preise der Abzocker am Hafen keine Gedanken machen muss. Wer länger in Kalkan verweilt, kommt natürlich auch auf seine Kosten. Zwar ist das Städtchen umgeben von vielen malerischen Buchten, einer bezaubernden Grotte und kleineren Stränden (z.B. Kaputaş), die meisten (überwiegend britischen !) Gäste kommen jedoch ob des quirrligen Nachtlebens nach Kalkan. Ob Techno, Oldies, Countrie, Disco oder Schmusebar: hier ist sicherlich für jedem etwas dabei.

